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24. September 2009

Japan Airlines in Turbulenzen - bittet um Staatsgelder


Japan Airlines hat Mittel aus einem staatlichen Notprogramm für krisengeschüttelte Unternehmen beantragt. Derweil gibt es Berichte über eine Zerschlagung der Fluggesellschaft.


Haruka Nishimatsu, Präsident der Airline, hat den japanischen Verkehrsminister Seiji Maehara am Donnerstag um Finanzhilfen gebeten. Ohne staatliche Hilfen könne die Fluggesellschaft nicht mehr überleben. Parallel dazu sondiert Japan Airlines die Möglichkeiten von weiteren Krediten, sowohl von der öffentlichen Development Bank als auch mit verschiedenen großen Privatbanken.

Derweil berichten mehrere japanische Zeitungen, dass die Gläubiger von Japan Airlines eine Zerschlagung der Airline fordern. So solle der verlustbringende Teil des Unternehmens abgespalten und verkauft werden.

Wieviel Kapital die Fluggesellschaft benötigt, um weiterfliegen zu können, wurde nicht veröffentlicht. Allerdings hat Japan Airlines alleine in den letzten drei Monaten runde eine Milliarde Dollar Verlust gemacht. Für das Gesamtjahr hofft das Management allerdings, die Verluste wieder begrenzen zu können.




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